Exzellenz braucht Interdisziplinarität

Auf dem 2. BMBF-Zukunftskongress Demografie am 29. und 30. Juni 2015 in Berlin präsentierte Daniel Steffen am Praxisbeispiel der Nachwuchsgruppe wearHEALTH „Wie Informatiker, Psychologen und Mathematiker zusammenarbeiten“. Im Rahmen seines Vortrages schilderte der diplomierte Informatiker die unterschiedlichen Risiken und Herausforderungen interdisziplinären Arbeitens. Darüber hinaus griff Steffen in seinem Vortrag das Thema der Session „Exzellenz braucht Interdisziplinarität“ auf und verwies auf die einzigartigen Chancen und Möglichkeiten, welche sich aus interdisziplinärer Arbeit ergeben können.

In der sich anschließenden Podiumsdiskussion mit Dr. Rosita Cottone, Prof. Klaus Henning, Dr. Robert Weidner, Prof. Josef Wiemeyer, Prof. Armin von Gleich und Daniel Steffen wurde lebhaft über die Überbrückung der Differenzen zwischen Forscherinnen und Forschern verschiedener Disziplinen sowie die Möglichkeiten der Erschließung neuer Potentiale interdisziplinären Arbeitens diskutiert.

Im Anschluss an den 2. BMBF-Zukunftskongress trafen sich am Nachmittag des 30. Juni 2015 alle vom BMBF geförderten Nachwuchsforschergruppen, um über die unterschiedlichen Herausforderungen und Zielsetzungen zu diskutieren. Gegenstand dieser Post-Session war es, über erste Erfahrungen und Lösungswege zu berichten. Die Nachwuchsgruppen erläuterten diverse Ansätze, wie Interdisziplinarität in den Forschergruppen aktuell umgesetzt und unterstützt wird. Steffen hob hierbei insbesondere die hervorragende Einbettung der AG wearHEALTH an der Technischen Universität Kaiserslautern hervor. „Die Möglichkeiten, welche die Technische Universität Kaiserslautern mit den jeweiligen Fachgebieten der Arbeitsgruppe wearHEALTH gerade im Hinblick auf interdisziplinäres Arbeiten und Weiterbildung bietet, sind von großem Vorteil für die Gruppe“, so Steffen.

Mit der Fragestellung „Wie wird Forschung zur Mensch-Technik-Interaktion umgesetzt?“, setzt sich die vom BMBF geförderte interdisziplinäre Arbeitsgruppe wearHEALTH seit Förderbeginn im November 2014 auseinander. Unter der Leitung von Dr. Gabriele Bleser beschäftigen sich die Wissenschaftler mit dem Thema „Sozioinformatik und personalisierte, mobile Gesundheitssysteme“. Anhand eines digitalen Fitness-Coaches und eines digitalen Reha-Coaches untersucht das Forscherteam neue Konzepte, Modelle, Algorithmen und Systeme für Bewegungsanalysen auf Basis von Sensornetzwerken sowie für motivierende Benutzerschnittstellen.

Dieser Beitrag wurde unter News veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.