Allgemeiner Stress-Grad

Stress tritt in unser aller Leben auf. Er entsteht wenn wir uns den Anforderungen unserer Umgebung nicht mehr gewachsen fühlen. Da wir jedoch mit unserer Umgebung interagieren müssen, ist er häufig nicht zu vermeiden.

Allerdings ist Stress nicht immer etwas Schlechtes. Ursprünglich ist Stress ein lebensnotwendiger Mechanismus unseres Körpers, der unser Überleben in gefährlichen Situationen sichert.

In manchen Fällen kann Stress das Resultat extremer Umgebungsbedingungen sein, wie im militärischen Einsatz, bei einer Naturkatastrophe oder einer schweren Krankheit. Heute sind es jedoch nicht nur lebensbedrohliche Situationen, die Stress in uns auslösen. Tatsächlich muss die Situation bei weitem nicht so drastisch sein um Stress zu erzeugen. So können unter anderem auch fehlende soziale Unterstützung, persönliche oder arbeitsbezogene Probleme und hohe psychische Anforderungen zu Stress führen. Solche Stressoren sind von Person zu Person unterschiedlich. Während einige Menschen eine Situation als stressauslösend empfinden, sehen andere darin vielleicht eine Herausforderung.

Hält Stress, egal wodurch er nun ausgelöst wird, über einen langen Zeitraum hin an, gelingt es dem Körper selbst in Erholungsphasen nicht mehr, auf ein Ruheniveau zurückzukehren. Dies kann schwere gesundheitliche Folgen haben. So kann chronischer Stress beispielsweise zu Störungen des Immunsystems, Herz-Kreislauf Erkrankungen, Magen-Darm-Erkrankungen, Schlaflosigkeit, Rheuma, Depressionen, Panikattacken führen und erhöhter Schmerzempfindlichkeit.

Die Auswirkungen von chronischem Stress sind allerdings nicht nur davon abhängig, ob, wann und wie lange Sie Stress empfinden, sondern auch davon, wie Sie mit Ihrem Stress umgehen. Einerseits können Sie versuchen Stressoren aktiv zu vermeiden, oder etwas gegen diese zu tun. Auf der anderen Seite können Sie dem Stress durch die Ausführung von Entspannungsübungen entgegenwirken und so stressbedingten Krankheiten vorbeugen.

Um Ihr subjektives Stressempfinden etwas besser im Blick zu haben sollen Sie bei diesem Eintrag angeben, wie gestresst Sie innerhalb des letzten Tages waren.


Quellen:

  • Aldwin, C. M. (Ed.). (2007). Stress, Coping, and Development: An Integrative Perspective (Second Edition).
  • Cohen, S., Janicki-Deverts, D., & Miller, G. E. (2007). Psychological Stress and Disease. Journal of American Medical Association. (Vol. 298, No. 14), 1685–1687.
  • Kemeny, M. E., & Schedlowski, M. (2007). Understanding the interaction between psychosocial stress and immune-related diseases: a stepwise progression. Brain, behavior, and immunity, 21(8), 1009–1018. doi:10.1016/j.bbi.2007.07.010
  • Lazarus, R. S., & Folkmann, S. (1984). Stress, Appraisal, and Coping: Springer Publishing Company.
  • Lupien, S. J., McEwen, B. S., Gunnar, M. R., & Heim, C. (2009). Effects of stress throughout the lifespan on the brain, behaviour and cognition. Nature reviews. Neuroscience, 10(6), 434–445. doi:10.1038/nrn2639
  • https://www.dkv.com/gesundheit-stress-gesundheit-12632.html
  • https://www.tk.de/tk/medizin-und-gesundheit/stress/36166

 

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